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19.05.2022

Infos und Tipps für Photovoltaik-Anlagen auf dem eigenen Dach – Große Resonanz für Veranstaltung des Kreises im Rahmen der Solaroffensive

Eutin. „Der Informationsabend im Kreishaus zum Thema Photovoltaik war ein voller Erfolg“, freute sich Leslie Matthiesen, die Klimaschutzmanagerin des Kreises, über das große Interesse an der Veranstaltung, zu der der Kreis gemeinsam mit der Solaroffensive Schleswig-Holstein am vergangenen Mittwoch (11. Mai) eingeladen hatten. „Rund 120 Zuschauerinnen und Zuschauer konnten im Saal sowie per Live-Übertragung vor die Bildschirme zu Hause ins Internet dank der kompetenten Referierenden und der vielen, mitunter auch kritischen Nachfragen aus dem Publikum Neues zum Solar-Anlagenbau, zu aktuellen Preisentwicklungen und zur Eignung des eigenen Dachs erfahren.“ 

Die Partner der Solaroffensive Schleswig-Holstein entboten Grußworte durch Bernd Heuer für den Verband Wohneigentum Siedlerbund Schleswig-Holstein, Markus Karde für den Landesverband Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein und Carina Vogel für die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

Im Anschluss stellte Dr. Klaus Wortmann von der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH) die landesweite Kampagne „Solaroffensive SH“ vor, die eine umfassende Beratung sowohl online, telefonisch wie auch im Rahmen vonVeranstaltungen vor Ort anbietet. Er betonte, dass die Beratung unabhängig und anbieterneutral stattfindet, und wies für erste Wirtschaftlichkeitsberechnungen auf den „SolardachCheck“ hin.

Klimaschutzmanagerin Leslie Matthiesen zeigte das neue Solardachkataster, das der Kreis ab sofort kostenfrei im Internet zur Verfügung stellt: „Die meisten Dachflächen in Ostholstein sind grundsätzlich gut oder sogar hervorragend für einen wirtschaftlichen und ökologisch sinnvollen Betrieb einer PV-Anlage geeignet. Prüfen Sie zusammen mit einem Experten oder einer Expertin jedoch zusätzlich die konkreten Gegebenheiten vor Ort, z.B. im Hinblick auf die Statik.“

Der erfahrene Energieberater Ingo Sell stellte die vielfältigen Beratungsangebote der Verbraucherzentrale vor, die über eine telefonische Initialberatung bis hin zu Basis- und Detail-Checks gehen. In seinem spannenden Vortrag erläuterte er zudem Grundbegriffe wie die Eigenverbrauchsquote oder den Autarkiegrad und stellte die Schritte bei der Anlagenplanung vor.

Markus Karde vom Landesverband Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein ergänzte die vorangegangenen Vorträge um eine Einordnung des Solarbooms und zeigte verschiedene Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Zu beachten sei hierbei jedoch, dass die Preise für die Anlagen aktuell enorm schwankten und daher keine verlässliche Prognose hinsichtlich zu erwartender Strompreise möglich sei.

Wer jetzt an einer eigenen Solar-Anlage interessiert ist, kann daher gerne die Angebote des Kreises und der Solaroffensive in Kooperation mit der Verbraucherzentrale in Anspruch nehmen. Aufgrund der großen Nachfrage und momentaner Lieferkettenprobleme sind die Beratungsstellen und Installationsbetriebe allerdings gut ausgelastet, so dass man für sein Anliegen etwas Geduld mitbringen sollte.

Weitere Informationen zu Solar-Anlagen auf dem eigenen Dach erhalten Sie unter www.solaroffensive-sh.de oder unter https://klimaschutz.kreis-oh.de/solar. Hier finden Sie auch das Solardachkataster.

Foto: v.l.n.r.: Dr. Klaus Wortmann (Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein), Markus Karde (Landesverband Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein), Bernd Heuer (Verband Wohneigentum Siedlerbund Schleswig-Holstein), Leslie Matthiesen (Kreis Ostholstein), Carina Vogel (Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein), Ingo Sell (Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein)

Autor/in: Der Pressesprecher
Quelle: Kreis Ostholstein



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